Preisvergleich

Die einfachste Form, mit etwas grösserem Aufwand. Nicht selten sehe ich Angebote, die mit einer grossen Rabattzahl werben. Wenn man den UVP (Unverbindliche Preisempfehlung) mit dem Angebotspreisv ergleicht, möchte man am liebsten sofort “kaufen” drücken. “Haaaalt, Stopp!!!” – nur nicht zu schnell zugreifen. Leider sind solchen Angebote nicht immer so günstig wie sie scheinen. Vor allem bei grösseren Anschaffungen möchte ich dir nahelegen, erstmal den Preis zu vergleichen. Für Elektroartikel empfehle ich, vor allem die Webseite Toppreise. Am besten den Produktnamen eingeben und die Preise vergleichen. Beachte aber die unterschiedlichen Produktausprägungen, die auch Preisunterscheide aufweisen können (Beispiel: Speicherplatz bei Smartphones). Ein weiterer Anbieter, den man sonst vor allem für die Versicherungsvergleiche kennt ist Comparis. Da kann man auch Preisvergleiche innerhalb unterschiedlicher Produktkategorien abrufen.

Sparen und Gutes tun

Natürlich ist beim Thema Sparen erstmal das eigene Portemonnaie im Fokus, das soll aber kein Hindernis sein, um trotzdem etwas Gutes zu tun. Mit der App “To Good To Go” sparst du nicht nur Geld beim Einkaufen, Du rettest auch Lebensmittel, die sonst in der Mülltonne landen. Es funktioniert ganz einfach, Anbieter*in in deiner Nähe suchen, das passende Angebot reservieren, in der App zahlen und zur angegebenen Zeit abholen. 

Ein weiteres Angebot, dass ich gerne nutze ist “MARTA Flohmarkt“. Das Konzept ist Rent your Store. Man kann also sowohl als Kunde dort coole Second Hand Kleider kaufen als auch als Verkäufer*in eigene Kleider verkaufen. 

Kundenkarten

Ich glaube nicht, dass ich euch etwas über Kundenkarten und die damit verbundenen Rabatte erzählen muss  Aber bestimmt geht es euch so wie mir – nie habe ich die richtige dabei. Inzwischen habe ich eine tolle Lösung dafür gefunden: ich speichere sie alle in meinem Smartphone. Es gibt sehr coole Apps, bei denen man die Kundenkarten ganz einfach einscannen kann. Folgende Apps kann ich empfehlen:

  • Twint – viele wissen es nicht, aber Twint hat eine integrierte Kundenkarten-Ablage
  • Stocard – coole App, die viele Kundenkarten direkt erkennt und mit dem richtigen Logo speichert

Weitere Apps findet ihr im SRF Beitrag.

Cashback Kreditkarten

Bei diesem Punkt möchte ich vorgreifen und euch darauf hinweisen, dass man Kreditkarten nur dann einsetzen sollte, wenn man die Rechnung problemlos jeden Monat bezahlen kann, quasi als Ersatz für die übliche Bankkarte. Falls ihr “auf Kredit” leben müsstet, rate ich euch von den unten genannten Karten ab, da die Zinskosten den Cashback übersteigen.

Meine Favoriten bei den Schweiz Kreditkarten sind definitiv die Migros Cumulus sowie die Cashback Cards. Wobei ich beim zweiten Anbieter meistens die American Express nutze. Idealerweise nutzt man alle Karten je nach Ort um den maximalen Cashback zu erhalten. Die Karten sind zwar gratis, haben jedoch einen hohen Zins wenn der fällige Betrag nicht per Ende Monat bezahlt wird (aktueller effektiver Jahreszins 11,95%).

Migros Cumulus Mastercard

  • 1% Cashback innerhalb der Migros (inkl. Fachmärkte, Ferien, Online) (ein Punkt pro einen Franken)
  • 0.33% Cashback bei Einkäufen ausserhalb der Migros (ein Punkt pro drei Franken)
  • + Mastercard wird praktisch überall anerkannt
  • + man kann die Karte mit Twint und auch direkt mit der Migros App verbinden
  • – Punkte können “nur” bei Migros bzw. Partnerangeboten eingelöst werden

Cashback Cards

  • 1% Cashback bei American Express
  • 0.2% Cashback bei Mastercard bzw. Visa
  • + in den ersten drei Monaten erhält man sogar 5% Cashback bei American Express Nutzung
  • + Auszahlung des Cashbacks als Guthaben auf die Karte (jählich)
  • – American Express lässt sich nicht bei Twint anhängen
  • -/+ American Express wird bei gewissen Anbietern nicht anerkannt, aber man erhält die Karten immer im Doppelpack

Cashback Services

Geld fürs Einkaufen erhalten? Ich sage JA! Es gibt inzwischen verschiedene Cashback Anbieter*innen in der Schweiz, einen kann ich aber besonders empfehlen: Rabattcorner ist eine Plattform, die mit unzähligen Online-Shop Anbietern zusammenarbeitet und den Kunden Cashback zurückgibt. Finanziert wird es durch die Marketingausgaben, die die Anbieter*innen bei Rabattcorner bezahlen müssen. Genauere Informationen hat Rabattcorner auf ihrer Webseite platziert.

Um vom Cashback profitieren zu können, muss zuerst die Webseite aufgerufen werden und erst von da aus klickt man den gewünschten Online-Shop an. Ein super Tipp ist die Browser Erweiterung, die einen daran erinnert, dass der Online-Shop, den man direkt betreten hat, eigentlich Cashback anbietet. Ein App gibt es übrigens auch.

Sobald man dann eingekauft hat, wird der Einkaufswert bei Rabattcorner registriert (nur der Wert, keine Produktdetails) und man erhält den entsprechenden Cashback als Gutschrift auf das persönliche Konto. Die Bearbeitung kann natürlich auch mal etwas länger dauern. Besonders toll finde ich, dass der Cashback bereits ab 20 Franken auf das eigenen Bank- oder Paypal-Konto überwiesen wird. Bei vielen Anbietern erhält man nämlich nur Wertgutscheine.

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